+++ Ab 28 Euro pro Person: Fünf Top-Hotels, die sich jeder Skiurlauber leisten kann +++

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In den Alpen
Ab 28 Euro pro Person: Fünf Top-Hotels, die sich jeder Skiurlauber leisten kann

Skiurlaub in den Alpen ist nicht gerade billig. Doch eine neue Generation schicker Budget-Hotels macht Winterferien deutlich erschwinglicher. Wir zeigen Ihnen, in welchen Wintersportorten Sie schon ab 28 Euro pro Person schick und stylish übernachten können.

  • Überall in den Alpen entstehen schicke neue Budget-Hotels.
  • In den "Explorer Hotels" in Österreich und Deutschland können Skiurlauber ab 40 Euro pro Person übernachten.
  • Im Hotel "die berge" in Sölden gibt es Suiten ab 60 Euro pro Person.

Günstig Skiurlaub machen – das klingt entweder nach unbekannten Skigebieten in Tschechien oder muffigen Pensionen in den Alpen. Denn die stetig wachsende Beliebtheit des Winterurlaubs in den Bergen und die hohe Nachfrage lassen die Unterkunftspreise in schwindelerregende Höhe rauschen. Mit dem Ergebnis, dass Skiurlaub zu einem der teuersten Ferienvergnügen wurde. Eine neue Generation von Budgethotels steuert diesem Trend entgegen. Diese Häuser sind ganz auf die Bedürfnisse von preisbewussten Bergsportlern ausgerichtet, dabei schick, modern und stylish eingerichtet und bewegen sich in Preiskategorien von 40 bis 80 Euro. Wir zeigen die coolsten Design-Budgethotels in den Alpen – von Oberstdorf im Allgäu über Kitzbühel, Vorarlberg und Sölden bis nach Südtirol.

1. Neue Öko-Budget-Hotels: "Explorer Hotels" in Deutschland und in Österreich

Moderne Design-Zimmer, Spa mit Sauna, Dampfbad und Fitnessstudio, lockere Atmosphäre, klimaneutrales Passivhaus mit nachhaltigem Umweltkonzept – und das ab 40 Euro pro Person, mitten in den Alpen: Die Kurzbeschreibung der bislang fünf neu eröffneten „Explorer Hotels" klingt fast zu schön, um wahr zu sein.

Die Sporthotels, die es bislang in Deutschland in Oberstdorf und Nesselwang im Allgäu, in Berchtesgaden und in Österreich in Gaschurn im Montafon, ab November 2016 in St. Johann bei Kitzbühel und ab 2017 im Zillertal gibt, wenden sich explizit an Bergsportler.

Für die speziellen Bedürfnisse von Ski- und Snowboardfahrern, Mountainbikern und Wanderern gibt es in jedem „Explorer Hotel" ein Testcenter, wo neben Kursen und Verleih auch eine Werkbank und ein Waschplatz für das mitgebrachte Sport-Equipment angeboten werden.

Modern, regional und nachhaltig

Zu den trendig ausgestatteten und zertifizierten Passivhaus-Hotels gehören auch ein Spa zur Entspannung nach dem Sport und ein Frühstücksbüfett mit regionalen Produkten, bei dem sich die Gäste ihr Rührei selbst brutzeln können. Statt einem hoteleigenen Restaurant werden „Dine-Around-Pässe" für 45 Euro angeboten, womit die Explorer-Gäste an drei Abenden bei kooperierenden Restaurants am Ort speisen können.

Nicht nur mit einem nachhaltigen Umweltschutz- und Energiesparkonzept wollen sich die Betreiber von anderen Häusern abgrenzen, auch optisch sehen die Explorer Hotels anders aus: Die Gebäude sind mit Holz und Schindeln ummantelt.

2. Neues Actionhotel: „die berge" in den Ötztaler Bergen

Schlichte Exklusivität für leidenschaftliche Bergliebhaber, die Wert auf Design und Lifestyle legen – zu bezahlbaren Preisen: Weil es diese Kombination im österreichischen Wintersportort Sölden nicht gab, eröffnete Karoline Pult im Sommer 2016 mit ihrem Lebensgefährten – beide selbst leidenschaftliche Bergsteiger, Tourengeher, Mountainbiker und Skifahrer – kurzerhand ihr eigenes Hotel, das 4-Sterne-Haus „die berge".

Entspannen mit Infinitypool, Massage und Sauna

Das anvisierte junge und sportliche Publikum darf sich bei Doppelzimmerpreisen mit Frühstück, die ab 50 Euro pro Person beginnen, nicht nur über die moderne Architektur des Hauses aus Lärchenholz und Schiefer freuen, sondern auch über das große Spa auf dem Flachdach, zu dem ein Infinity-Außenpool, Sauna und Bio-Sauna, Aroma-Dampfbad, Fitnessstudio und Massagebereich gehören – stets mit Panoramablick auf die Ötztaler Berge. In der Schauküche des Sporthotels wartet morgens das Frühstücksbüfett, dreckige Fahrräder können in der hoteleigenen Waschanlage gesäubert werden und das Skiequipment lagert im beheizten Depot.

  • Infos und Preise: Doppelzimmer ab 50 Euro, Suiten ab 60 Euro, www.dieberge.at

3. Frisches Design und Baukastenprinzip: „Harry's Home Hotel" in Vorarlberg

Moderne Bedürfnisse verbunden mit traditioneller Gastfreundschaft: Der Innsbrucker Hotelier Harald Ultsch eröffnete vor zehn Jahren das erste inhabergeführte Designhotel in Graz mit einem Baukastenprinzip, bei dem Frühstück, Wäscheservice, die Frequenz der Zimmerreinigung oder die Espressomaschine auf dem Zimmer individuell dazu gebucht werden können. Mittlerweile gibt es „Harry's Home Hotels" in Linz, Wien, München und Dornbirn in Vorarlberg.

85 Euro für Zimmer, Frühstück und Skipass

„Harry's Home" in Dornbirn liegt nicht direkt an der Piste, sondern in der historischen Altstadt. Die bekannte Skiregion Silvretta Montafon mit 140 Pistenkilometern, 37 Bergbahnen, Snowparks und Freeride-Hängen ist jedoch nur eine halbe Autostunde entfernt.

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Budget-Designhotel-Gruppe gibt es in dieser Wintersaison ein Jubelpaket für Skifahrer: 85 Euro pro Person kostet eine Nacht im Doppelzimmer, Wlan, Frühstücksbüfett, Liftpass und Parkgarage sind in dem Preis dabei. Die 66 in frischen Grün- und Rottönen eingerichteten Zimmer heißen übrigens Studios. Eine Nespresso-Kaffeemaschine mit fünf Kapseln gibt es für fünf Euro Aufpreis.

  • Infos und Preise: Angebot für Skifahrer ab 85 Euro pro Person im Doppelzimmer inklusive Frühstück, Liftpass und Parkgarage, www.harrys-home.com

4. Günstiges Designhotel zu Füßen der Zugspitze: „My Tirol" in Biberwier

Ein erschwingliches Hotel in Österreich für Aktiv-, Sport- und Wellnessurlaub: Das bietet das „My Tirol" im 1000 Meter hoch gelegenen Bergdorf Biberwier auf der österreichischen Seite der Zugspitze. Von außen sieht das kubusartige Gebäude mit viel Milchglas nicht ganz so trendig und cool aus, doch die gemütlichen Zimmer sind „hochwertig im Tiroler Stil ausgestattet". Die Preise in der Hochsaison liegen bei 70 Euro pro Person im Doppelzimmer ohne Verpflegung.

Frühstücksbüfett 13 Euro, Pizza 6,90 Euro

In den Chill-out-Bereichen des Designhotels prasselt das Feuer hinter den Scheiben offener Kamine und wenn das Wetter in dem Skigebiet Marienberg, das vor der Haustüre liegt, sich von der hässlichen Seite zeigt, ist ein Tag im Spa angesagt. Der Wellnessbereich des „My Tirol" verfügt über ein Fitnessstudio, drei Saunen sowie einen beheizten Panoramapool mit Zugspitzblick, Infrarotkabine und Massagebereich. Halbpension mit Abendbüfett im hauseigenen Restaurant kostet 27 Euro, Frühstück gibt es für 13 Euro.

  • Infos und Preise: in der Hochsaison ab 70 Euro pro Person im Doppelzimmer, www.mytirol.com

5. Hotel „Nives": Von der Natur inspiriertes Basislager in Sulden

Unnötiges wird einfach weggelassen: Im Westen Südtirols, im 400-Einwohner-Bergdorf Sulden, zahlen Gäste im Hotel „Nives" nur für das, was sie auch in Anspruch nehmen. Denn die Idee des 2013 eröffneten Hotels am Ortler Skigebiet lautet: Jeder soll sich seinen Urlaub nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zusammenstellen – und zugleich den Geldbeutel schonen.

Das heißt: Individualisten, Preisbewusste, Junge und Junggebliebene reservieren in dem hippen Haus mit den großen Fensterfronten, Natursteinmauern, Holzverschalungen und der Innenausstattung aus Lärchenholz nur das Zimmer, alles Weitere wie Frühstück oder Abendessen im hoteleigenen Restaurant kann unkompliziert vor Ort dazu gebucht werden.

Basislager gibt es auch in der Luxusvariante

Es gibt zwei Zimmerkategorien: Die günstige Variante heißt „Basecamp", bietet Platz für vier Personen, mit Stockbetten und Badezimmer, und kostet für zwei Personen nur 55 Euro. Wer es etwas luxuriöser mag, geht ins Doppelzimmer „Basecamp de Luxe". Für 75 Euro für zwei Personen gibt es auf den 30 Quadratmetern auch eine Wohnecke mit ausziehbarer Couch, Badewanne und Bidet im Badezimmer sowie einen Flatscreen-Fernseher. Durch jede weitere Person wird der Preis noch günstiger - denn sie zahlt, je nach Saison, im Basecamp 15 bis 20 Euro und im Basecamp de Lux 15 bis 25 Euro Aufpreis.

Alle Basislager sind mit Wlan und Kirschholzböden ausgestattet und bieten einen spektakulären Panoramablick auf das Ortlermassiv. Und noch ein Punkt, auf den die Hotelbetreiber stolz sind: Die Bar im „Nives" mit dem Ausblick auf die unberührte Natur ist der längste Tresen von Sulden – täglich geöffnet von acht bis 23 Uhr.

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