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Vettel bekennt sich zu Ferrari
Formel-1-Leader: "Wird keine großen Überraschungen geben"
Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat ein klares Bekenntnis zu Ferrari abgegeben.

Eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags bei der Scuderia ist demnach nur eine Frage der Zeit. "Ich bin glücklich bei Ferrari. Es wird keine großen Überraschungen geben", sagte der WM-Spitzenreiter der "Gazzetta dello Sport" am Rande des Großen Preises von Aserbaidschan.

Allerdings habe er "keine Eile", führte der Heppenheimer aus. "Es ist ja nicht so, dass wir abwarten, um zu gucken, wie es weiter läuft oder ich hingehalten werde. Das Tagesgeschäft ist einfach wichtiger", sagte Vettel der "Bild"-Zeitung.

"Vettel kann so lange bleiben, wie er will"

In der Vergangenheit gab Ferrari Vertragsverlängerungen oft beim Heimspiel in Monza Anfang September bekannt. Davor liegt eine vierwöchige Sommerpause, in der auf dem Fahrermarkt traditionell wichtige Entscheidungen gefällt werden.

Nach dem starken Saisonstart mit drei Siegen aus den ersten sieben Rennen hatte Ferrari-Konzernchef Sergio Marchionne seinem Star-Piloten einen Vertrag auf Lebenszeit angeboten. "Vettel kann so lange bleiben, wie er will", hatte der Italo-Kanadier am Rande des Großen Preises von Monaco gesagt.

Wechselgerüchte nach schwacher Saison 2016

Vettel wechselte 2015 nach sechs überaus erfolgreichen Jahren bei Red Bull mit vier WM-Titeln (2010 bis 2013) zu Ferrari, wo er einen Dreijahresvertrag unterzeichnete. Im ersten Jahr holte Vettel gleich drei Siege, allerdings war die Scuderia gegen den dominierenden Mercedes-Rennstall im Kampf um die Titel chancenlos.

Nach einer sieglosen Saison 2016 rankten sich im vergangenen Winter Gerüchte um einen Wechsel von Vettel zu den Silberpfeilen spätestens im Jahr 2018.

In dieser Saison kämpft Ferrari nahezu auf Augenhöhe mit Mercedes, vor dem achten Saisonrennen in Baku am Sonntag (15 Uhr/RTL und Sky) führt Vettel die Fahrer-WM mit zwölf Punkten Vorsprung auf Mercedes-Star Lewis Hamilton (England) an.

Video: In der Formel 1 steht Wechselbeben der Superstars bevor

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ali/sid
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