- Ex-FBI-Chefs James Comey wird vor dem Geheimdienstausschuss des Senats zur Russland-Affäre aussagen.
- Sein Eingangs-Statement veröffentlichte das Gremium bereits am Mittwoch
- Demnach bat Trump den FBI-Chef die Ermittlungen gegen den kurz zuvor zurückgetretenen Flynn "sein zu lassen".
15.58 Uhr: Comey wird in wenigen Minuten in dem Saal erwartet. Trump
15.55 Uhr: Die US-Sender zeigen, dass ich vor dem Saal im Kongress eine lange Schlange gebildet hat. Viele Menschen wollen noch versuchen, als Zuschauer live an dem historischen Auftritt teilzunehmen.
15.51 Uhr: Comeys Aussage vor dem Geheimdienstausschuss des Senats zur Russland-Affäre ab 16.00 Uhr MESZ wird von allen großen US-Sendern übertragen. Es gibt sogar Public Viewings in den USA, viele Menschen treffen sich in Restaurants, um den Auftritt am Fernseher mitzuverfolgen.
15.44 Uhr: In dem Saal im US-Kongress, in dem Comey ab 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr deutscher Zeit) aussagen wird, versammeln sich immer mehr Zuschauer, Fotografen positionieren sich. Die 17 Senatoren des Geheimdienstausschuss des Senats werden laut CBS jeweils sieben Minuten bekommen, Comey zu befragen.
Behinderung der Justiz durch Trump?
15.30 Uhr: Mit der öffentlichen Aussage des von ihm gefeuerten Ex-FBI-Chefs James Comey am Donnerstag tritt die skandalgeplagte US-Präsidentschaft von Donald Trump in ihre bislang kritischste Phase. Die Anhörung am Donnerstag dürfte entscheidend dafür sein, festzustellen, ob es sich bei Trumps Vorgehen um eine Behinderung der Justiz handle - ein Vorwurf, der 1974 zum Rücktritt des republikanischen Präsidenten Richard Nixon geführt hatte. Bereits Comeys schriftliche Erklärung vom Vortag, wonach der Präsident ihn gebeten habe, seine Ermittlungen gegen den kurz zuvor entlassenen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn einzustellen, schlugen im politischen Washington ein wie eine Bombe.
Comey-Statement wurde vorab veröffentlicht
15.15 Uhr: Sein Eingangs-Statement veröffentlichte das Gremium aber bereits am Mittwoch. Demnach bat Trump den FBI-Chef im Februar in einem Vier-Augen-Gespräch, die Ermittlungen gegen den kurz zuvor zurückgetretenen Flynn "sein zu lassen". Flynn gilt als Schlüsselfigur der Russland-Affäre. Ende März habe ihn Trump dann in einem Telefonat gebeten, etwas dafür zu tun, dass die wegen der Russland-Affäre über seiner Präsidentschaft hängende "Wolke aufgerissen" werde, berichtete Comey. Er bestätigte auch Medienberichte, wonach er von Trump kurz nach dessen Amtsantritt im Januar aufgefordert worden sei, seine "Loyalität" zu ihm zu bekennen.
Im Video: Während Comey aussagt plant Trump offenbar seine Aussagen auf Twitter zu kommentieren