+++ Koblenzer Neonazi-Mammutprozess platzt spektakulär +++

Wenn dieser Newsletter nicht korrekt dargestellt wird, klicken Sie bitte hier.  
zur FOCUS Online Startseite zur Startseite
News-Service: Deutschland
Nach 300 Verhandlungstagen
Koblenzer Neonazi-Mammutprozess platzt spektakulär

Einer der umfangreichsten Neonazi-Prozesse in Deutschland ist nach mehr als 300 Verhandlungstagen in Koblenz spektakulär geplatzt. Die Hauptverhandlung werde ausgesetzt, weil der Vorsitzende Richter Hans-Georg Göttgen mit Erreichen der Altersgrenze Ende Juni zwingend aus dem Dienst scheide und ein Prozessende bis dahin auszuschließen sei.

Das teilte das Landgericht Koblenz am Dienstag mit. Die noch terminierten Verhandlungstermine bis Ende Juni seien aufgehoben worden. "Der weitere Verlauf des Verfahrens ist derzeit ungewiss", hieß es weiter.

Prozessauftakt war im Sommer 2012. Mutmaßliche Neonazis mussten verantworten. Die Vorwürfe reichten von Gewalt gegen Linke über aufgesprühte Hakenkreuze bis hin zu versuchten Brandanschlägen auf Autos. Die Anklageschrift umfasst fast 1000 Seiten.

Im Video: "Nazi-Schlampe": AfD will TV-Moderator Ehring nach bissiger Aussage verklagen

zur aktuellen Meldung »
pk/dpa
ZUM THEMA
Deutschland: aktuelle Meldungen
Fall Franco A.
Von der Leyen sagt USA-Reise wegen Bundeswehr-Skandalen ab
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat wegen der jüngsten Bundeswehr-Skandale ihre ab Mittwoch geplante USA-Reise abgesagt. Das teilte ein Sprecher am Dienstag mit. "Für die Ministerin steht die Aufklärung der aktuellen Vorgänge um den Oberleutnant A. aus Illkirch im Vordergrund." »
Überzogene Erwartungen
Fünf Gründe, warum einem Martin Schulz leidtun kann
Als Martin Schulz überraschend die SPD-Kanzlerkandidatur übernahm, wurde er von vielen als eine Art Messias gefeiert. Es begann eine Aufholjagd in den Umfragen – es schien, als könne Schulz für die Genossen nichts falsch machen. Gut drei Monate später stellt sich die Situation ganz anders dar. Und angesichts der überzogenen Erwartungen an ihn kann einem Schulz fast schon leidtun. »
Für Anregungen und Verbesserungsvorschläge stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Schreiben Sie an: webmaster@focus.de
Wenn Sie diesen Newsletter künftig im Text-Format erhalten wollen, klicken Sie hier.
Wenn Sie diesen Newsletter abbestellen wollen, klicken Sie hier.
Weitere Newsletter von FOCUS Online finden sie hier.
Verantwortlich für diesen Newsletter: FOCUS Online Group GmbH
St. Martin Str. 66, D-81541 München
Tel. 089/92 50 - 3292, E-Mail: redaktion@focus.de

Geschäftsführer: Daniel Steil, Jürgen Schlott, Andreas Laube, Amtsgericht München, HRB 97887