+++ Hassfigur Sarah Knappik - wie schon im Dschungelcamp +++

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„Promi Big Brother"
Hassfigur Sarah Knappik - wie schon im Dschungelcamp

Seit nicht einmal einer Woche läuft „Promi Big Brother" - doch das Läster-Opfer der diesjährigen Staffel steht bereits fest: Sarah Knappik. Die anderen Kandidaten versammelten sich kürzlich im Schlafzimmer des Nichts zur Knappik-Lästerrunde.

Es fallen Sätze wie „Die ist eine ziemlich dumme Sau" (Claudia Obert) oder „Ich habe es heute erst gecheckt. Ganz, ganz übel" (Sarah Kern). „Ich check gar nix mehr", sagt hingegen Sarah, als sie merkt, dass alle anderen Kandidaten gegen sie sind. Es ist genau dasselbe Spiel wie im RTL-Dschungelcamp 2011. Auch damals trieb Sarah die anderen Kandidaten in den Wahnsinn, auch damals verstanden weder sie selbst noch der Zuschauer so wirklich, was die anderen denn konkret stört.

Was ist es also an Sarah Knappik, das die anderen Promis so zum Kochen bringt? Sieht man sich die Szenen bei „Promi Big Brother" genau an, kann man drei Hauptvorwürfe zusammenfassen – die im Kern auch im Dschungelcamp gegen Sarah erhoben wurden.

Vorwurf 1: Sarah drängt sich in den Mittelpunkt

Die Kandidaten werfen Sarah vor, durch aufmerksamkeitsheischende Aktionen möglichst viel Sendezeit für sich gewinnen zu wollen. Sei das nun eine Heul-Attacke oder die Tatsache, dass Sarah sich um alles und jeden in der Promi-WG kümmern möchte. „Du genießt hier die Opferrolle", ist sich Eloy daher sicher.

„Dieses ‚Ich, Ich, Ich' immer… (...) ‚Ich koche, ich mache'", lästerte Sarah Kern. Und überhaupt redet ihr die Knappik zu viel. „Sie zieht immer zu ihrem Zwecke alles an sich", sagte Nacktkünstlerin Milo. Der Vorwurf: Sarah habe vor der Kamera nur mit ihr geduscht, weil sie wusste, dass das Aufmerksamkeit bringt.

Parallele zum Dschungelcamp: Mit Problemen wie einer schier unüberwindbaren Toilettenangst, öffentlich zelebrierten Verdauungsproblemen und vor allem abgebrochenen Dschungelprüfungen machte Sarah die anderen Campbewohner wütend – und ergatterte mit Abstand die meiste Sendezeit. Als sich der Konflikt zwischen Sarah und den anderen Campern zuspitzte, bekam sie noch mehr Aufmerksamkeit. Ihr unbändiger Redefluss störte auch schon damals. „Du solltest es mal ertragen lernen, einfach mal die Klappe zu halten", sagte Mathieu Carriere an Tag 11.

Im Video: Als die Nacktkünstlerin zu Sarah Knappik in die Dusche steigt, schreit die schrill auf

Vorwurf 2: Sarah manipuliert und benutzt andere Kandidaten

Sarah, die in der Gruppe eine Außenseiterin ist, soll versuchen, einzelne Kandidaten zu manipulieren und zu benutzen, so der Vorwurf der Kandidaten. „Du manipulierst alle Leute um dich herum", sagte Eloy. „Wie du so einen lieben Jungen wie Dominik bespielst, ist für mich unglaublich."

„Mister Germany" Dominik Bruntner hat in der Sendung offen zugegeben, vielleicht „ein wenig" verknallt in Sarah zu sein. Die anderen Kandidaten warnten ihn davor, die 30-Jährige würde ihn nur mit Kalkül um den Finger wickeln: Sie wolle ihn und die „Love-Story" benutzen, um sich in Szene zu setzen. Auch Willi Herren fragte sich nach der tränenreichen Aussprache mit Sarah, ob er gerade unbemerkt von ihr benutzt worden sei – als Teil eines Dramas, das ihr tatsächlich mehr Sendezeit bescherte.

Parallele zum Dschungelcamp: Sarah – in der Gruppe längst isoliert – packte damals an Tag 11 im Dschungel aus. Sänger Jay Khan sei vor Beginn der Staffel zu ihr nach Hause gekommen und habe ihr vorgeschlagen, im Rahmen des Dschungelcamps eine Liebesgeschichte vorzuspielen. „Bullshit", versicherte Jay und nannte Sarah eine „elende Lügnerin". Die anderen Camper glaubten Jay, dass Sarah ihn nur als Aufmerksamkeits-Garant benutzte und ihn daher öffentlich in den Dreck zog. Ab dem Zeitpunkt war Sarah endgültig unten durch bei allen.

Im Video: "Manipulativ": Der ruhige Eloy rastet plötzlich aus - Sarah bricht zusammen

Vorwurf 3: Alles Fake! Sarah spielt nur etwas vor

Alle Kandidaten glauben, dass Sarah auf Knopfdruck weinen kann – und dass sie sowohl ihnen als auch den Fernsehzuschauern nur etwas vorspielt. „Ich habe das Gefühl, dass bei dir vieles Show ist und wenig authentisch", sagte Nacktkünstlerin Milo zu Sarah. „Ich weiß nicht, wie man das im Schauspielunterricht lernt, dass man da steht und flennt", lästerte Claudia. „Die spielt ein Theater, sonst nix."

Und auch Willi war sich nach seinem ernsten Gespräch mit Sarah unschlüssig: „Ich habe ihr die ganze Zeit in die Augen geguckt. Im einen Augenblick sah man die echte Sarah. Im anderen Augenblick dachte ich mir: Ey, die rattert doch hier etwas runter."

Parallele zum Dschungelcamp: Auch damals dauerte es nur wenige Tage, bis die anderen Kandidaten Sarah keine Träne mehr abnahmen und kein Wort mehr glaubten. Weder, dass sie die härteste Dschungelprüfung aller Zeiten absolvieren sollte, noch, dass die Geschichte mit Jay Khan und der inszenierten Liebe stimmte. „Was versuchst du hier zu spielen?", fragte am Ende sogar der ruhige Thomas Rupprath.

Damit beginnt der Teufelskreis

Auch bei „Promi Big Brother" ist Sarah bereits in denselben Teufelskreis geraten wie im Dschungelcamp. Die Kandidaten sind so genervt von ihr und glauben, sie wolle nur Aufmerksamkeit. Die Folge: Wenn Sarah versucht, sich für ihr Verhalten zu rechtfertigen, denken ihre Konkurrenten erneut, sie wolle sich nur in den Mittelpunkt stellen und viel Sendezeit für sich gewinnen.

Das führt dann dazu, dass sogar der sonst so geduldige Willi plötzlich Sarah anbrüllt – wegen eines Feuerzeugs. „Dann gib es doch jetzt", schrie er sie kürzlich an. Sarah verstand die Welt nicht mehr.

Beim Dschungelcamp war es die Ballung ähnlicher Kleinigkeiten, die dazu führte, dass Mathieu Carriere am Ende auf Knien flehte: „Bitte, bitte Sarah verlass uns!" Ein Szenario, das auch bei „Promi Big Brother" nicht undenkbar scheint - gerade wenn man bedenkt, dass die Kandidaten möglicherweise schon mit Vorurteilen gegenüber Dramaqueen Sarah in die Promi-WG gezogen sind.

Im Video: Pipi-Eklat bei „Promi Big Brother": Plötzlich ist ihr Handtuch klatschnass - Sarah wütet

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hau/
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