+++ Bundespolizei: Darum tauchten um 22 Uhr plötzlich so viele Nordafrikaner am Dom auf +++

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„Übers Smartphone abgesprochen"
Bundespolizei: Darum tauchten um 22 Uhr plötzlich so viele Nordafrikaner am Dom auf

Auch Silvester 2016 haben sich offenbar große Gruppen von Nordafrikanern in Köln verabredet. Wolfgang Wurm, Präsident der für NRW zuständigen Bundespolizeibehörde in Sankt Augustin, sagte FOCUS Online am Sonntag: „Aufgrund von Smartphone-Chats haben wir herausgefunden, dass sich Gruppen von fahndungsrelevanten Personen abgesprochen haben, dass sie sich in Köln zu Silvester treffen wollen."

Es geht dabei um Personen, bei denen mit Straftaten zu rechnen war. Als Treffpunkt sei der Hauptbahnhof angegeben worden – um 22 Uhr. So erklärt sich die Polizei, warum sich die Beamten am Hauptbahnhof in der Silvesternacht etwa zu dieser Zeit plötzlich mit einer enorm großen Gruppe von Nordafrikanern konfrontiert sahen.

Dabei erreichten längst nicht alle ihr Ziel. So wurde zum Beispiel am Bahnhof Deutz ein Zug mit etwa 300 Insassen offenbar überwiegend nordafrikanischer Herkunft gestoppt. Sie mussten den Zug verlassen und konnten somit nicht über die Rheinbrücke zum Hauptbahnhof weiterfahren.

Die meisten kamen offenbar aus NRW und südlicheren Gebieten

In der Silvesternacht 2015 war es am Kölner Hauptbahnhof zu Gewalt und massenhaft sexuellen Übergriffen gekommen. In diesem Jahr konnte die Polizei, die zeitweise mit 1700 Beamten im Einsatz war, dies verhindern. In einer Pressekonferenz am Sonntag zeigten sich der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies ebenso wie Wurm von der Bundespolizei sehr zufrieden mit dem Erfolg ihres Einsatzkonzepts.

Laut Wurm reisten insgesamt rund 2000 fahndungsrelevante Personen nach Köln, mehr als 1000 von ihnen kamen über den Hauptbahnhof. Die Polizei ordnet sie überwiegend jenem „Klientel zu, das im vorigen Jahr diese großen Probleme gemacht hat".

Viele von ihnen stammen offenbar aus anderen Teilen Nordrhein-Westfalens oder südlicheren Gebieten. Auch im vergangenen Jahr waren laut Mathies nur zehn Prozent der 335 ermittelten Tatverdächtigen aus Köln.

Dass offenbar viele aus dieser Gruppe trotz der öffentlichen Debatte über die Ereignisse des vergangenen Jahres und die massiv erhöhte Polizeipräsenz zu Silvester 2016 wieder nach Köln gekommen sind, erklärt ein Polizeisprecher am Sonntag so: "Diese Leute lesen keine Zeitung - die denken einfach: 'Letztes Jahr ging ja auch alles gut.'"

Im Video: Einsatzkräfte in Köln: "Bei kontrollierten Personen war mit Straftaten zu rechnen"

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