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Entwicklung der Einwohnerzahl
20 Städte im Zukunftscheck: Wo sich ein eigenes Haus jetzt noch lohnt

Wer eine Wohnung oder ein Haus kauft, sollte sich um die Nachfrage in den nächsten Jahren Gedanken machen. Sonst kann es sein, dass die Kalkulation nicht aufgeht. FOCUS Online zeigt, wie sich die Einwohnerzahl in 20 Städten entwickeln wird.

Immobilien werden gerne als krisenfeste Geldanlage empfohlen. Pauschal ist das aber falsch. Fehlen Mieter und findet sich kein Käufer, weil die Nachfrage zurückgeht, droht die Investition zum teuren Fehler zu werden. Daher sollen sich Käufer immer genau überlegen, wo sie in eine Immobilie investieren.

Wie Zahlen der Bertelsmann-Stiftung zeigen, sind die Aussichten für Bayreuth, Celle, Dortmund und auch Salzgitter eher schlecht. Für diese Städte sagt die Prognose der Experten eine sinkende Einwohnerzahl bis 2030 voraus. Besser sieht es dagegen für München, Berlin, Hamburg und Frankfurt aus.

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Boom im Osten

Zwei ostdeutsche Städte sollen sich besonders stark entwickeln. Laut der Prognose wird das Plus in Dresden 10,9 Prozent und in Leipzig sogar 13,9 betragen. Wido Geis vom Institut der deutschen Wirtschaft, sieht die Attraktivität von Dresden und Leipzig in ihrem Status als Universitätsstädte begründet. "Durch die guten Universitäten werden junge Leute angezogen. Viele bleiben auch nach ihrem Studium noch dort", erklärt Geis. Dadurch würden sich auch zunehmend Firmen in der Region ansiedeln.

Entsprechend sagen die Bertelsmann-Forscher für Dresden einen starken Zuzug bis 2030 voraus. Das Wanderungssaldo, also die Differenz zwischen Zu- und Fortzügen, liegt laut der Prognose im Jahr 2020 bei 4,8 je 1000 Einwohner und im Jahr 2030 immer noch bei 2,4. Auch in Leipzig ist das Wanderungssaldo deutlich im Plus: Im 2020 liegt es bei 6,8, im Jahr 2030 bei 4,0. Damit sind Leipzig und Dresden bei den Zuzüglern beliebter als das Vorzeigebeispiel München. Hier liegt das Saldo im Jahr 2020 bei 3,3. Im Jahr 2030 ist er sogar negativ (-0,5).

Allerdings profitiert München von einem natürlichen Wachstum der Bevölkerung. Die Zahl der Geburten liegt deutlich über der Zahl der Sterbefälle. Entsprechend jung ist die Bevölkerung. Das Durchschnittsalter liegt bei knapp 40 Jahren. Städte mit einer schrumpfenden Einwohnerzahl wie Salzgitter dagegen werden nicht nur kleiner, sondern auch älter. Hier beträgt das Durchschnittsalter gut 47 Jahre.

Im Video: Preis-Check für sieben Großstädte: Was auf Mieter in den nächsten Jahren zukommt

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