+++ Geschäftsmann muss am Flughafen Fachtest absolvieren, um in die USA einzureisen +++

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Stundenlange Prozedur
Geschäftsmann muss am Flughafen Fachtest absolvieren, um in die USA einzureisen

Ein nigerianischer Computerspezialist landet in den USA, um dort einer IT-Firma mit einem Problem zu helfen. Obwohl er das korrekte Visum besitzt, nehmen ihn Polizisten in ein mehrstündiges Verhör. Klingt wie ein schlechter Film – ist aber wahr.

Celestine Omin ist ein Softwareentwickler. Er arbeitet für das Start-up „Andela", das afrikanische Top-Talente aus der Technikbranche mit US-amerikanischen Arbeitgebern verbindet. Unterstützt wird es unter anderem von Mark Zuckerberg und seiner Frau Priscilla Chan.

Er sollte in die USA einreisen, um ein anderes Start-up in New York bei einer JavaScript-Anwendung zu unterstützen. Dafür war er auch im Besitz des korrekten Kurzzeitvisums, wie er dem Portal LinkedIn im Interview berichtete.

Als Omin jedoch nach seinem 24-stündigen Flug an der Grenzkontrolle des New Yorker Flughafens JFK ankam, nahm ein Grenzpolizist ihn ins Kreuzverhör.

Mit Fachaufgaben sollte Omin seine Kenntnisse beweisen

Nach einigen unangenehmen Minuten eskortierte der Beamte den Geschäftsmann in ein kleines Nebenzimmer, wo er eine Stunde warten musste, bis ein zweiter Polizist hinzukam. Er reichte Omin Papier und Stift und gab ihm zwei Aufgaben, anhand derer er beweisen sollte, dass er wirklich ein Softwareentwickler ist. Seine Verwunderung darüber äußerte Omin anschließend in einem Tweet.

Niemand wollte ihm erklären, warum er befragt wurde, erzählte Omin im Interview weiter. Als er die Aufgaben abgab, erklärte der Polizist ihm, dass seine Antworten falsch wären. Omin hingegen vermutet, dass dieser keine Ahnung von Informatik hatte – und bebte inzwischen vor Angst, nie in die USA einreisen zu dürfen.

Schließlich ließen die Behörden den Geschäftsmann ins Land

Nach einer Weile ließen die Grenzpolizisten ihn dann doch einreisen. Erst später erfuhr er, dass sie in der Zwischenzeit seinen Arbeitgeber und die Firma, für die er in New York arbeiten sollte, angerufen hatten, um seine Geschichte zu verifizieren.

Nachfragen seines Arbeitgebers und der Journalisten von LinkedIn zu dieser Vorgehensweise an die verantwortliche Behörde blieben bisher unbeantwortet.

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jb/
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