+++ Türkischer Justizminister sagt Treffen mit Heiko Maas in Karlsruhe ab +++

Wenn dieser Newsletter nicht korrekt dargestellt wird, klicken Sie bitte hier.  
zur FOCUS Online Startseite zur Startseite
News-Service: Deutschland
Aus Protest gegen Auftritt-Verbot
Türkischer Justizminister sagt Treffen mit Heiko Maas in Karlsruhe ab

Aus Protest gegen die Verhinderung seines Auftritts in Deutschland hat der türkische Justizminister Bekir Bozdag ein geplantes Treffen mit Bundesjustizminister Heiko Maas abgesagt. Er werde stattdessen direkt in die Türkei zurückkehren, sagte Bozdag am Donnerstag bei einem Besuch in Straßburg.

Der türkische Minister übte scharfe Kritik daran, dass sein Auftritt in Gaggenau gestoppt wurde. Meinungs- und Versammlungsfreiheit würden ignoriert, sagte er. "Was ist das für eine Demokratie?"

Nach Angaben der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu hatte Maas um ein Treffen mit Bozdag gebeten gehabt, das am Donnerstagabend in Karlsruhe stattfinden sollte. Die Beziehungen zwischen Berlin und Ankara sind derzeit wegen der Inhaftierung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel schwer belastet.

Maas wollte mit Bozdag über die Inhaftierung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel sprechen, wie ein Ministeriumssprecher der dpa in berlin sagte. Bozdag hatte ursprünglich zugesagt.

zur aktuellen Meldung »
cwe/dpa
ZUM THEMA
Deutschland: aktuelle Meldungen
Er soll 36 Morde begangen haben
Mutmaßlicher Syrien-Kriegsverbrecher in Düsseldorf verhaftet
Als Kämpfer in Syrien soll ein Mann ein Todesurteil an 36 Regierungsmitarbeitern vollstreckt haben - jetzt ist er in Düsseldorf gefasst worden. Polizisten nahmen den 35-Jährigen am Mittwochabend im Auftrag der Bundesanwaltschaft fest, wie die Behörde am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte. »
Kommentar
Endlich wagt es jemand: Städte wehren sich gegen Erdogans Werbetour
Eine 30.000-Einwohner-Stadt in Baden-Württemberg und eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen haben gewagt, was die Bundesregierung nicht konnte oder wollte: Gaggenau und Köln haben die Auftritte von zwei türkischen Ministern verhindert. Damit haben sie Erdogans Werbetour für sein Referendum vorerst beendet – ein gutes Signal. »
Fall in Wuppertal
Fall in Wuppertal: Richter urteilten bisher gegen Muslime – doch ließen Schlupfloch
Große Aufregung um eine Schule in Wuppertal: Dort wurde ein Gebetsverbot für Muslime durchgesetzt. Es ist nicht das erste Mal, dass diese Frage zum Streitpunkt wird. FOCUS Online gibt einen Überblick über die Argumente und die Rechtslage. »
Für Anregungen und Verbesserungsvorschläge stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Schreiben Sie an: webmaster@focus.de
Wenn Sie diesen Newsletter künftig im Text-Format erhalten wollen, klicken Sie hier.
Wenn Sie diesen Newsletter abbestellen wollen, klicken Sie hier.
Weitere Newsletter von FOCUS Online finden sie hier.
Verantwortlich für diesen Newsletter: FOCUS Online Group GmbH
St. Martin Str. 66, D-81541 München
Tel. 089/92 50 - 3292, E-Mail: redaktion@focus.de

Geschäftsführer: Daniel Steil, Jürgen Schlott, Andreas Laube, Amtsgericht München, HRB 97887