- Drittes Springen der Vierschanzentournee in Innsbruck
- Das Springen im Live-Stream sehen
- Stoch, Kraft und Tande kämpfen um Tournee-Sieg
- Eisenbichler mit Chancen aufs Podest
Vierschanzentournee in Innsbruck
14.31 Uhr: Florian Altenburger stürzt nach der Landung! Der Österreicher steht nach kurzem Schreckmoment wieder auf. Kubacki setzt sich anschließend durch.
14.30 Uhr: Springer rutschen auf den Balken - und Sekunden später wieder runter. Das ist im Moment das bestimmende Bild dieses Wettkampfes.
14.28 Uhr: Tollinger bittet Kofler zum Duell der Österreicher. Beide landen bei 111,5 Metern. Kofler hatte aber schlechteren Wind und setzt sich deutlich durch.
14.24 Uhr: Roman Koudelka ist der nächste Tscheche, der sich von der Schanze wagt. Er landet bei 118,5 Metern. Simon Ammann stürzt anschließend ab auf 106 Meter. Der Schweizer weiß bekanntlich, wie Skispringen funktioniert. Dennoch hat der 35-Jährige bei den Verhältnissen hier keine Chance.
14.21 Uhr: Jakub Janda wird vom Balken gelassen. Der Tscheche landet bei 114 Metern. Maeaettae macht einen besseren Job - stark begünstigt vom Wind. Der Finne fliegt auf 125,5 Meter! Da wäre sogar noch was drin gewesen, Maeaettae hat den Sprung mit rudernden Armen abgebrochen.
14.20 Uhr: Renndirektor Walter Hofer in der ARD: "Wir müssen mit der Situation umgehen. Momentan gibt es in Sekundenbruchteilen unterschiedliche Verhältnisse. Deswegen sind wir vorsichtig mit dem Freilassen der Springer."
14.13 Uhr: Adam Malysz sagt zum Zustand von Kamil Stoch: "Er hat Schmerzen an der Schulter. Aber er wird es probieren."
14.12 Uhr: Richard Freitag sagt in der ARD: "Eigentlich habe ich mich auf den Sprung gefreut. Die Verhältnisse sind aber sehr schwer."
14.09 Uhr: Johansson und Kasai stellen das nächste Duell. Der 44-jährige Japaner kommt mit 125,5 Metern nicht an die starke Weite (133 Meter) des Norwegers ran. Beide hatten Glück mit dem Wind.
14.06 Uhr: Freitag landet bei lediglich 114 Metern - keine gute Weite. Tepes hat der Deutsche damit aber geschlagen. Der 25-Jährige wird auch im zweiten Durchgang zu sehen sein - sofern es denn einen geben wird.
14.04 Uhr: Der Kontrahent von Freitag, Jurij Tepes, geht als erster Springer runter. Die Windverhältnisse sind äußerst schlecht. Bei 110,5 Metern ist Schluss für Tepes. Was macht Freitag?
14.03 Uhr: Stefan Kraft lässt verkünden: "Ich fühle mich nicht olympisch, aber für 2 Sprünge wird es reichen."
14.01 Uhr: Gleich geht es los. Richard Freitag wird als erster Deutscher von der Schanze in Innsbruck gehen.
13.53 Uhr: Die deutschen Duelle im ersten Durchgang: Richard Freitag - Jurij Tepes (Slowenien), Karl Geiger - Cene Prevc (Slowenien), Stephan Leyhe - Dimitri Wassiljew (Russland), Andreas Wellinger - Mackenzie Boyd-Clowes (Kanada),
Markus Eisenbichler - Taku Takeuchi (Japan).
13.52 Uhr: Werner Schuster stellt in der ARD klar, dass es keine Nachnominierung für Severin Freund geben wird.
13.48 Uhr: Stoch und der Deutsche Stephan Leyhe sprangen mit 127 Metern im Probedurchgang am Weitesten. Domen Prevc sprang mit 126,5 Metern auf Platz drei. Markus Eisenbichler kam auf eine Weite von 123,5 Metern.
13.44 Uhr: Kamil Stoch ist im Probedurchgang gestürzt! Dem Polen soll es aber gut gehen. Stoch führt die Gesamtwertung im Moment an.
13.30 Uhr: Herzlich Willkommen zum Live-Ticker von FOCUS Online. Am berühmten Bergisel will die große deutsche Tournee-Hoffnung Markus Eisenbichler Wind und Wetter trotzen und aufs Podest fliegen.
"Den Wetterbericht schaue ich nicht. Das kann ich eh nicht beeinflussen", sagt der bisherige Gesamt-Vierte der Vierschanzentournee nach seinem starken Qualifikationssprung auf 130 Meter.
Schlechtes Wetter in Innsbruck
Für den Wettkampf in Innsbruck sind ein Wintereinbruch und Windböen vorhergesagt - auf Skispringer und Fans wartet beim traditionellen Heimauftritt der Österreicher ein Geduldsspiel.
Doch Eisenbichler lässt sich nicht verunsichern, weder von der Witterung noch von zu großen Erwartungen. "Ich beschäftige mich nicht damit, dass ich die große Tournee-Hoffnung bin. Es kann mir keiner Druck machen", sagt der 25-Jährige, der seine aktuelle Gelassenheit als "Stärke" betrachtet.
"Ich bin vorne mit drin, das ist schön", betonte der hoffnungsvolle Bayer, der am Mittwoch als erster Deutscher bei der 65. Vierschanzentournee einen Podiumsplatz erreichen könnte.
Severin Freund gibt Tournee auf
Ein grippaler Infekt hat Severin Freund von seinen sportlichen Leiden erlöst. Am Dienstagabend packte der von seinem anhaltenden Formtief entnervte Skisprung-Weltmeister seine Koffer und reiste vorzeitig von der 65. Vierschanzentournee aus Innsbruck ab.
"Ich habe mich von Sprung zu Sprung schlechter gefühlt und mich im Hotel von unserem Teamarzt untersuchen lassen. Der diagnostizierte einen grippalen Infekt und hat mir eine Pause und Ruhe verordnet", berichtet Freund in einer DSV-Mitteilung.
Ausgerechnet die zehnte Teilnahme an der prestigeträchtigen Traditionsveranstaltung endet für den Vorjahreszweiten in einem Desaster.
"Es ist das erste Mal, dass ich aus einer laufenden Tournee aussteigen muss. Das ist zwar bitter, aber da es in der Saison noch einiges zu holen gibt, wäre es unklug, nicht auf den eigenen Körper zu hören", begründet" der 28-Jährige seinen vorzeigen Abschied.
Hayböck sagt ab, Kraft geschwächt
Der Österreicher Michael Hayböck kann wegen einer Virusinfektion nicht beim dritten Springen der Vierschanzentournee starten und damit auch nicht mehr in den Kampf um den Gesamtsieg eingreifen. Der Halbzeit-Sechste hofft aber zumindest auf die Teilnahme am Tournee-Finale am Freitag in Bischofshofen.
Der Gesamtzweite Stefan Kraft gibt derweil Entwarnung. Noch am Dienstagabend musste der Österreicher erbrechen. Am heutigen Wettkampftag fühlt sich Kraft zwar geschwächt, kann aber springen. Den Probedurchgang ließ der 23-Jährige aber aus.
Auch Andreas Kofler und Florian Altenburger hatten im österreichischen Team mit Symptomen eines Magen-Darm-Infekts zu kämpfen.
Stoch, Tande und Kraft wollen Gesamtsieg
Im Kampf um die Gesamtwertung gilt der Fokus den beiden letzten Startern. Der österreichische Quali-Sieger Kraft (134,5 Meter) und der Gesamtführende Kamil Stoch aus Polen, der die Qualifikation erneut ausgelassen hatte, treffen im direkten Duell aufeinander.
Auch die japanische Skisprung-Legende Noriaki Kasai darf sich auf den Wettbewerb freuen: Für ihn wird es das 100. Springen bei der Tournee. "Unglaublich", kommentiert Kasai beim ORF auf Deutsch.