+++ Wie oft, womit, wie lange: 9 Tipps für gesunde, weiße Zähne +++

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News-Service: Zähne
Die richtige Zahnpflege
Wie oft, womit, wie lange: 9 Tipps für gesunde, weiße Zähne

Zahnärzte empfehlen, die Zähne mindestens zweimal täglich zu putzen. Erfahren Sie, welche Putztechnik die Beißer am besten reinigt - und ob Sie lieber zur Sensitiv-Zahnpasta oder zur aufhellenden Whitening Cream greifen sollten.

Zähne sollen gesund sein und zudem schön aussehen. Dafür ist die richtige Zahnhygiene wichtig. Auch ohne Bleaching bekommen Sie ein strahlendes Lächeln. Entscheidend sind die richtige Putztechnik und die Auswahl der Bürsten und Pasten. Experten von Stiftung Warentest geben Tipps, wie Sie Ihre Zähne gesund halten.

1. Zweimal täglich nach dem Essen

Zahnärzte empfehlen, mindestens zweimal am Tag die Zähne zu putzen. Am besten am Morgen nach dem Frühstück und am Abend nach der letzten Mahlzeit. Eine halbe Stunde sollten Sie warten, wenn Sie stark säurehaltige Lebensmittel - wie Zitrusfrüchte oder Tomaten - gegessen haben. Denn die Säure greift den Zahnschmelz an.

2. Zwei Minuten Zähneputzen

Putzen Sie Ihre Zähne mindestens zwei Minuten. So ist ausreichend Zeit, um alle Zähne gründlich zu reinigen.

3. Elektrische Zahnbürsten reinigen schonend und effektiv

Elektrische Zahnbürsten verzeihen Fehler. Putzen Sie Ihre Zähne mit einer Handzahnbürste, erfordert das die richtige Putztechnik. Deshalb empfehlen Zahnärzte häufig elektrische Zahnbürsten . Sie reinigen oft effektiver und schonender.

4. Den Zahnbelag lockern und vom Zahnfleisch zur Zahnkrone putzen

Zuerst sollten Sie die Beläge lockern. Legen Sie dazu die Zahnbürste im 45-Grad-Winkel am Zahnfleischsaum an und „rütteln" Sie anschließend den Zahnbelag locker. „Fegen" Sie diesen dann mit lockeren Bewegungen vom Zahnfleisch in Richtung Zahnkrone. Um die Rückseite der Schneidezähne zu putzen, halten Sie Ihre Zahnbürste aufrecht und fegen Sie den Zahnbelag von den Zähnen . Reinigen Sie abschließend noch die Kauflächen. Damit Sie keine Zahnfläche vergessen, sollte Sie immer in der gleichen Reihenfolge vorgehen: zuerst die Vorderseite, dann die Rückseite und zum Schluss die Kauflächen.

5. Einmal täglich mit Zahnseide reinigen

Zahnzwischenräume lassen sich am besten mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen reinigen. Für große Zahnzwischenräume empfehlen Ärzte Zahnseide mit aufgebauschtem Mittelteil. Mit einem größeren Volumen reinigt Zahnseide auch unter Zahnspangen und Brücken sehr gut. Sie sollte Ihre Zahnzwischenräume einmal täglich reinigen, um Löcher und Karies zu vermeiden. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie vor oder nach dem Zähneputzen die Zahnseide verwenden.

6. Verwenden Sie Zahnpasta mit Fluorid

Ausreichend ist meist schon eine Universal-Zahnpasta. Fast alle Artikel im deutschen Handel enthalten Fluorid. Deshalb reinigen und schützen gute Produkte gleichzeitig. Fluorid gibt der Zahnoberfläche Minieralien zurück . Es macht die Zähne widerstandsfähiger gegen Säuren. Auch Kinder sollten Zahnpasten mit Fluorid verwenden. Stiftung Warentest beurteilte

  • Colgate Total Daily Repair
  • el-ce med Kräuter plus von Rewe
  • Dentalux Complex 3 Kräuter Fresh von Lidl
  • Perlodent med Kräuter von Rossmann

mit der Note sehr gut.

7. Verwenden Sie bei empfindlichen Zähnen Sensitiv-Zahnpasta

Sind Ihre Zähne besonders empfindlich, empfiehlt sich eine Sensitiv-Zahncreme. Tatsächlich ist jeder vierte Deutsche davon betroffen. Empfindliche Zähne reagieren besonderes auf heiße, kalte, süße und saure Nahrungsmittel. Der Grund für die Überempfindlichkeit sind meist freiliegende Zahnhälse. Deshalb ist es wichtig, dass Sie nicht zu sehr am Zahnfleisch schrubben . Sensitiv-Zahnpasten enthalten besonders wenig Putzkörper oder nur sehr feine, sodass die Reibung auf den Zähnen und dem Zahnfleisch sehr gering ist. Zudem beinhaltet diese Zahnpasta bestimmte Stoffe, die die Schmerzempfindlichkeit mindern sollen und das Zahnfleisch schonen.

8. Wie viel Abrieb muss ein?

Kleine Putzpartikel in der Zahncreme polieren den Schmutz von den Zähnen. Sie helfen gegen Verfärbungen , die vor allem durch Kaffee und Tee entstehen. Sollten Sie empfindliche Zähne haben, verzichten Sie lieber auf viel Abrieb, denn dieser schadet den freiliegenden Zahnhälsen. Die sogenannte Abrasivitätszahl können Sie den meisten Zahnpastapackungen entnehmen.

9. Zink in der Zahnpasta wirkt antibakteriell

Zink wirkt antibakteriell und ist somit sehr nützlich gegen Plaques, Bakterien, Zahnstein, Mundgeruch und Zahnfleischentzündungen. Kinderzahnpasten sollten keinen Zink enthalten.

10. Mit einer Whitening-Zahnpasta bleiben Ihre Zähne länger weiß

Zahnpasten mit Weiß-Auslobung halten selten das, was sie versprechen: Sie ersticken zwar die Verfärbung im Keim, da sie chemische Substanzen enthalten und so die Zähne länger weiß bleiben. Aufhellen von bereits vergilbten Zähnen ist allerdings nicht möglich.

Im Video: Die neun schlimmsten Dinge, die Sie Ihren Zähnen antun können

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dyjw/Stiftung Warentest
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