Deutschland - Chile 1:0
1:0 Stindl (20.)
Deutschland: ter Stegen - Mustafi, Rüdiger, Ginter - Kimmich, Rudy, Goretzka, Hector - Stindl, Draxler - Werner
Chile: Bravo - Isla, Medel, Jara, Beausejour - M. Diaz - Aranguiz, Hernandez - Vidal - E. Vargas, A. Sanchez
20. Minute: Toooooooor! Deutschland - Chile 1:0, Torschütze: Stindl.
19. Minute: Riesen-Chance für Chile! Ter Stegen lässt nach einem Schuss von Vidal den Ball prallen, Sanchez muss ihn nur noch reinmachen, vertändelt jedoch.
18. Minute: Nächster Eckball der Chilenen. Die Deutschen kommen kaum aus der eigenen Hälfte.
14. Minute: Das DFB-Team wehrt sich - endlich. Stindl schlägt eine gefährliche Flanke von der Grundlinie. Der anschließende Eckstoß bringt nichts ein.
13. Minute: Nächster Abschluss von Sanchez. Der Schuss kommt jedoch mittig. Ter Stegen pariert sicher, doch die Südamerikaner haben bereits 5:0-Torschüsse.
11. Minute: Mustafi muss klären. Chile ist klar am Drücker. Bisher opfert Deutschland den eigenen Spielaufbau.
11. Minute: Die Deutschen attackieren jetzt besser, laufen gut ein und unterbinden das Kombinationsspiel der Chilenen besser.
7. Minute: Deutschland steht sehr kompakt im Mittelfeld, lässt sich fallen. Chile spielt dagegen wie wild nach vorne, das ist einfach das Spiel des Südamerika-Meisters. Bisher laufen die Deutschen nur hinterher.
5. Minute: Riesen-Chance für Chile! Ballverlust von Stindl, dann kombinieren sich die Südamerikaner in die Box. Rüdiger und Ter Stegen verhindern vereint den Rückstand. Das DFB-Team sammelt sich noch.
3. Minute: Gefährlicher Doppelpass der Chilenen. Doch Aseits. Die Südamerikaner haben am Anfang die Initiative.
2. Minute: Erstes Foul gegen Alexis Sanchez. Kurz darauf zieht der Arsenal-Star das erste Mal ab - der Ball geht deutlich daneben.
1. Minute: Los geht es in Sankt Petersburg!
19.56 Uhr: Die deutsche Nationalhymne. Auch die Jungs aus dem DFB-Team singen eifrig mit, nachdem zuvor die chilenischen Fans ihre Hymne noch regelrecht weiter zum Besten gegeben haben.
19.55 Uhr: Die Hymnen. Es sind viele chilenische Fans mit nach Russland gereist. Gewohnt emotional singt das Team bei der Nationalhymne mit.
19.42 Uhr: DFB-Manager Oliver Bierhoff ist am ZDF-Mikrofon: "Das, was ich mitbekommen habe, wird Lars Stindl nicht defensiv spielen, sondern im Offensivbereich Timo Werner unterstützen. Er kann in die Räume gehen, die Verbindung schaffen. Bei Ballbesitz Chile wird er ins Mittelfeld zurückgehen und für mehr Kompaktheit sorgen", meint der Teammanager zur Rolle des Gladbachers. Der steht in der Grundformation auf der Sechs.
Bierhoff meint zur Perspektive des DFB-Teams mit Blick auf die WM: "Wir können stolz sein über das, was der deutsche Fußball immer wieder zustandebringt. Wir sind aber noch nicht Weltmeister. Die WM ist nochmal ein anderes Kaliber und eine andere Drucksituation."
19.26 Uhr: Die deutsche Startelf ist übrigens keine zwei Jahre älter als jene Mannschaft der U21, die kürzlich Europameister wurde. Chapeau, Deutscher Fußball-Bund!
18.41 Uhr: Die Aufstellung des DFB-Teams ist. Bundestrainer Joachim Löw stellt im Vergleich zum Halbfinale nur auf einer Position um, bringt in der Abwehr Mustafi statt Henrichs. Es stürmen Stindl und Werner.
18.31 Uhr: Das Finale steigt heute übrigens im Krestowski-Stadion von St. Petersburg. 68.134 Zuschauer gehen in den neugebauten Fußball-Tempel rein. Offiziellen Angaben zufolge soll die Arena 716 Millionen Euro gekostet haben, ausländischen Schätzungen zufolge stiegen die Kosten jedoch mindestens auf eine Milliarde Euro an.
Umstritten ist das Stadion international, weil beim Bau offenbar Gastarbeiter aus Nordkorea zu Dumping-Löhnen und unter unzumutbaren Bedingungen beschäftigt wurden.
15.23 Uhr: DFB-Manager Oliver Bierhoff freut sich über die neu gewachsene Konkurrenz im Team. Und hat eine klare Ansage an die bislang Gesetzten:
14.18 Uhr: Deutschland und Chile können heute eine Technologie mit Live-Statistiken testen. Die Teams erhalten jeweils drei Tablets, auf denen sie Daten wie die Position der Spieler, Pässe, Geschwindigkeit oder Tacklings während des Spiels verfolgen können, wie die Fifa vor der Partie in St. Petersburg mitteilte.
Das Material soll mit einer Verzögerung von 30 Sekunden auf den Geräten erscheinen. Nach Angaben des Weltverbands ist es beim Endspiel der Mini-WM in Russland erstmals der Fall, dass diese Technologie bei einem Fifa-Turnier ausprobiert wird.
13.43 Uhr: Während der 90 oder 120 Minuten heute dürften Tore garantiert sein. Bei Chiles Halbfinale gegen Portugal war ab der zweiten Halbzeit das 0:0 abzusehen, dafür sind bei den Spielen der deutschen Mannschaft bislang in diesem Turnier immer mindestens zwei Tore gefallen.
10.15 Uhr: Ärger um die Schiedsrichter! Am Tag vor dem Finale änderte die Fifa kurzfristig noch die Ansetzung der Video-Schiedsrichter. Statt eines Trios aus Brasilien, Paraguay und Burundi sitzen jetzt ein Slowene, ein Franzose und ein Portugiese vor den Bildschirmen.
Damit sind alle sieben Schiedsrichter Europäer - was in Chile gar nicht gut ankommt. Hauptschiedsrichter Milorad Mazic und seine beiden Assistenten kommen aus Serbien, der vierte Offizielle ist Slowene. "Die Fifa gab für ihre Entscheidung keine Begründung", beschwert sich etwa das chilenische News-Portal "24 Horas". In Chile fürchtet man, dass die Europäer Deutschland bevorzugen könnten.
Außerdem weisen verschiedene Medien in Chile darauf hin, dass Mazic bereits bei der WM 2014 beim Spiel gegen Portugal die deutsche Mannschaft mit angeblichen Fehlentscheidungen zum Sieg gepfiffen habe. Damals bekam Deutschland einen Elfmeter, zudem flog Portugals Verteidiger Pepe mit Rot vom Platz.
9.55 Uhr: Nach dem Frühstück startet die deutsche Nationalmannschaft die letzte Vorbereitungsphase auf das Finale beim Confederations Cup. Neuneinhalb Stunden vor dem Anpfiff gegen Chile in St. Petersburg versammelt Bundestrainer Joachim Löw sein Team zum traditionellen Anschwitzen. Nach dem Mittagessen (12.30 Uhr) und Kaffeetrinken (16.30 Uhr) geht es laut Zeitplan des Deutschen Fußball-Bundes 105 Minuten vor dem Anstoß mit dem Bus über den Newa-Fluss ins rund sieben Kilometer entfernte Krestowski-Stadion.
8.30 Uhr: Die Vitrine in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes soll sich weiter füllen. Nach dem EM-Sieg der U21-Junioren will Joachim Löws Perspektivkader den goldenen Confed-Cup-Pokal aus Russland mit in die Heimat bringen. Im Krestowski Stadion von St. Petersburg wartet Südamerika-Champion Chile im Finale des WM-Testlaufs auf die junge deutsche Nationalmannschaft.
Premiere: Zum dritten Mal ist Deutschland beim Confederations Cup dabei. Im Finale stand der vierfache Weltmeister beim Turnier der Konföderationen noch nie. 1999 scheiterte eine echte B-Elf unter Trainer Erich Ribbeck schmachvoll in der Gruppenphase. 2005 entfachten Lukas Podolski, Bastian Schweinsteiger und Co. beim Heimturnier einen ersten Hauch von Sommermärchen und wurden Dritter. Was fast vergessen ist: 1997 als Europameister und 2003 als WM-Zweiter war der DFB eingeladen, verzichtete aber auf eine Teilnahme an dem damals ungeliebten Turnier.
Video: Schalke kämpft gegen Goretzkas Wechsel
Personal: Joachim Löw hat für das Endspiel personelle Veränderungen im Vergleich zum Halbfinal-Sieg gegen Mexiko (4:1) angekündigt. Seine Aufstellung verraten wollte der Bundestrainer aber natürlich nicht. Wahrscheinlich wird Joshua Kimmich aus der Innenverteidigung wieder auf die linke Außenbahn rücken. Niklas Süle oder der zuletzt nicht berücksichtige Shkodran Mustafi könnten den Platz einnehmen. Benjamin Henrichs bliebe nur ein Platz auf der Bank. Fraglich ist, ob Emre Can wieder in die Startformation kommt. Dann würde sich Löw für eine defensivere Variante entscheiden und müsste Lars Stindl oder Timo Werner auf die Bank setzen.
Kontrahent: Chile! Der Südamerika-Meister bringt Löw weiter zum Schwärmen. "Chile ist ein kleines Land. Sie gewinnen gegen Argentinien, Brasilien, Kolumbien die Copa América." Chile habe "acht, neun, zehn, elf Weltklassespieler", die bei großen Vereinen eine wichtige Rolle spielen, sagte Löw noch am Vorabend der Partie. Bislang hat Deutschland aber von vier Pflichtspielen keines verloren. In der Gruppenphase in Kasan gab es in der vergangenen Woche das hart erkämpfte 1:1. Von insgesamt acht Partien konnte die DFB-Auswahl fünf für sich entscheiden. Zweimal siegten die Chilenen, zuletzt vor fast 50 Jahren im Dezember 1968 mit 2:1 in Santiago.
Werner und Goretzka können Torschützenkönig werden
Trophäe: Timo Werner, Leon Goretzka und Lars Stindl haben gute Chancen auf eine persönliche Trophäe. Werner und Goretzka führen die Torjägerliste mit je drei Toren an. Dahinter folgt Cristiano Ronaldo mit zwei Turnier-Treffern, gleichauf mit Stindl. Der Portugiese Ronaldo ist beim Spiel um Platz drei des Fußball-Europameisters gegen Mexiko aber aus privaten Gründen nicht mehr dabei. Je ein Tor haben insgesamt 19 Spieler der verbliebenen vier Teams auf dem Konto, darunter Julian Draxler, Kerem Demirbay und Amin Younes. Bei Tor-Gleichstand entscheidet die Anzahl der Torvorlagen und dann die geringere Spielzeit über die Reihenfolge.
Prominenz: Beim Eröffnungsspiel saß Fifa-Präsident Gianni Infantino zwischen Fußball-Ikone Pelé und Wladimir Putin auf der Tribüne. Russland Staatschef ist für das Endspiel allerdings nicht angekündigt. Brasiliens Ex-Weltmeister Ronaldo wurde von der Fifa als Stargast angekündigt.
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