- FIA Langstrecken-WM WEC
- Sechsstundenrennen am Nürburgring
- Toyota im LMP-1-Duell mit Porsche
13.00 Uhr: Was ist da los? Geht das Toyota-Drama am Nürburgring weiter? Der Toyota #8 (Buemi/Davidson/Nakajima) ist langsam! Start abgebrochen - es gibt eine zusätzliche Aufwärmrunde, weil Sebastien Buemi um den Kurs kriecht!
12.55 Uhr: Das sind gleich die Startfahrer:
LMP1
Toyota #7 - Kammui Kobayashi
Porsche #2 - Timo Bernhard
Porsche #1 - Andre Lotterer
Toyota #8 - Sebastien Buemi
ByKolles #4 - Dominik Kraihamer
LMP2 (Top 5)
DC Racing #38 - Oliver Jarvis
Rebellion #31 - Bruno Senna
Rebellion #13 - Mathias Beche
Alpine #35 - Nelson Panciatici
Manor #25 - Witali Petrow
GTE-Pro
Porsche #92 - Michael Christensen
Aston Martin #95 - Marco Sörensen
Porsche #91 - Frederic Makowiecki
Ford #66 - Olivier Pla
Ferrari #71 - Davide Rigon
Ford #67 - Andy Priaulx
Ferrari #51 - James Calado
Aston Martin #97 - Jonny Adam
12.22 Uhr: Über dem Nürburgring hängen aktuell dunkle Regenwolken. Auf die Fahrer warten beim Sechsstundenrennen tückische Bedingungen. Während des Rennens kann es zu leichten Schauern kommen und die Reifenwahl auf der Piste äußerst knifflig machen. Der Wind wird keine Rolle spielen, die Temperaturen bewegen sich bei milden 19 bis 21 Grad Celsius.
12.00 Uhr: Herzlich Willkommen zum Live-Ticker von FOCUS Online. Die Grüne Hölle wartet auf die Fahrer der Langstrecken-WM WEC. Vier Wochen nach dem dramatischen und packenden 24-Stundenrennen von Le Mans drängt Toyota in der LMP-1-Klasse auf eine Revanche gegen Konkurrent Porsche. Ein erster Schritt dafür ist schon getan. Der Toyota TS050 in der #7 holte sich in Person von Kamui Kobayashi und José Maria Lopez die Pole vor dem Porsche #2 von Timo Bernhard und Brendon Hartley.
Jani verschenkt Porsche-Pole
Die Piloten Andre Lotterer und Neel Jani schafften es mit ihrem Porsche #1 auf Platz drei im Grid. Lotterer hatte mit einer Runde von 1:37.886 Minuten zwar eine echte Fabelzeit hingelegt, doch Jani konnte das Niveau seines Kollegen nicht halten. Der Schweizer haderte: "Wir sind Dritte geworden, aber ich persönlich bin sehr unzufrieden, weil ich eine mögliche Pole-Position weggeworfen habe. Andre fuhr eine super Runde und konnte das ganze Potenzial des Autos aufzeigen."
Jani führte aus: "Ich hatte eine Schrecksekunde in Kurve zwölf, als mir das Heck ausbrach. Das kostete laut unserer Datenaufzeichnung eine halbe Sekunde und damit die Pole-Position. Enttäuschend, aber wir haben morgen ein langes Rennen vor uns. Unser Auto ist großartig, wir werden angreifen."
Le-Mans-Sieger Bernhard zuversichtlich
Auch Le-Mans-Sieger Timo Bernhard war nicht voll zufrieden mit dem Qualifying - trotz der ersten Startreihe. Der Deutsche sagte: "Ich musste auf meiner fliegenden Runde leider einen LMP2-Rennwagen überholen, das war nicht perfekt. Blöd, dass der Fahrer in dem Moment nicht in den Rückspiegel geschaut hat. Das hat bestimmt zwei oder drei Zehntelsekunden gekostet, für die Pole-Position hätte es eng werden können."
Bernhard ließ sich den Optimismus für das Rennen am Sonntag dennoch nicht nehmen: "Morgen geht es mit viel Elan ins Rennen. Wir werden angreifen und versuchen, das Maximum herauszuholen."
Toyota glücklich über Pole
Bei Toyota hingegen freute man sich über die Pole von Lopez und Kobayashi. "Ich bin sehr glücklich", sagte Lopez nach seiner Runde von 1:38.083 Minuten. Der Argentinier weiter: "Das war jetzt erst einmal die Pole. Ich bin sehr froh, dass ich bei meinem ersten Einsatz im Qualifying so gut unterwegs war. Jetzt hoffen wir auf ein gutes Rennen."
Im Video: Le-Mans-Pilot fährt ohne Hände und Füße