13.59 Uhr: Die Tribünen sind vollbesetzt, dafür leert sich jetzt die Start-/Zielgerade - die Mechaniker verlassen die Strecke, die Autos gehen gleich auf die EInführungrunde.
13.53 Uhr: Zur Strecke: 18 Kurven hat der Silverstone Circuit, 52 mal geht es um den 5,9 Kilometer langen Kurs. das ergibt eine Gesamtdistanz von gut 306 Kilometern. In den letzten vier Jahren war dabei immer Mercedes am schnellsten - und heute?
13.49 Uhr: "Sieht toll aus, das Auto", ist Rosberg von Vettels Ferrari begeistert. "Sebastian und die Jungs machen einen tollen Job." Wem drückt der ehemalige Mercedes-Star hier eigentlich die Daumen?
13.40 Uhr: Nach Platz 6 am Samstag startet Nico Hülkenberg wegen Bottas' Strafversetzung sogar als Fünfter, sein bestes Quali-Ergebnis in diesem Jahr. "Man wird nicht Sechster im Qualifying mit einem schlechten Auto. Ich bin gespannt. Wir wollen die Haas und Force Indias hinter und lassen", erklärt der Renault-Pilot bei Sky.
13.27 Uhr: Der Weltmeister gibt sich die Ehre. Nico Rosberg schaut als Mercedes-Botschafter in Silverstone vorbei.
12.48 Uhr: Silverstone gehört längst zum Formel-1-Inventar, die Zukunft auf der Traditionsstrecke bleibt für die Zeit nach 2019 ungeklärt. Britischen Medienberichten zufolge wollen sich die Verantwortlichen der Strecke auf ein Angebot der Formel-1-Besitzer, die das Rennen demnach für fünf Jahre selbst veranstalten wollen, nicht einlassen.
Liberty Media soll als Gegenleistung gefordert haben, den Kurs drei Wochen im Jahr kostenfrei zu nutzen. Der British Racing Drivers Club (BRDC) werde diese Offerte ablehnen, schrieb die "Times" am Sonntag.
12.00 Uhr: Herzlich willkommen zum Live-Ticker von FOCUS Online! Sebastian Vettel will die Siegesserie von Lewis Hamilton bei dessen Formel-1-Heimrennen stoppen. Der deutsche WM-Spitzenreiter startet in seinem Ferrari allerdings nur von Platz drei in den Großen Preis von Großbritannien.
Hamilton sicherte sich am Samstag im Mercedes souverän die 67. Pole Position seiner Karriere vor Vettels Teamkollegen Kimi Räikkönen. Von Rang fünf nimmt Vettels Landsmann Nico Hülkenberg im Renault das zehnte von 20 Saisonrennen in Angriff.
Hamilton gewann in Silverstone bereits viermal, zuletzt dreimal in Serie. Vettel gelang erst ein Grand-Prix-Erfolg auf dem schnellen Kurs. Im WM-Klassement führte der 30 Jahre alte Heppenheimer vor dem 32 Jahre alten Briten mit 20 Punkten. Das müssen Sie zum Großen Preis von Großbritannien wissen:
Die Strategie
Vettel und Räikkönen wollen Hamilton unter Druck setzen. Wie? Vermutlich durch verschiedene Strategien und einen sogenannten Undercut. Einer der beiden dürfte früher zum Boxenstopp reinkommen und so den Briten zum Handeln zwingen. Hamilton wird ein Rennen nicht nur gegen Vettel fahren, sondern gegen das Ferrari-Duo.
"Wir haben nichts zu verlieren", betonte Räikkönen. Das gilt allerdings auch für dessen finnischen Landsmann Valtteri Bottas im zweiten Mercedes. Der Vierte in der Qualifikation, zurückversetzt auf Startrang neun wegen eines Getriebewechsels, wird der einzige in den Top-Ten sein, der mit den haltbareren soften Reifen anstatt der supersoften starten wird.
Das Wetter
Es wird voraussichtlich ein Rennen mit Unwägbarkeiten. Regen ist nicht unwahrscheinlich. Das könnte einiges durcheinanderbringen. Setzt er während des Rennens ein, kommt es drauf an, zum richtigen Zeitpunkt auf die passenden Reifen zu wechseln. Bleibt es trocken, werden die Gummis aber auch eine Rolle spielen. Supersoft, soft und medium - das sind die drei Mischungen im Trockenen.
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Die Kurven
Sie heißen Abbey, Becketts oder Copse - und sind auch so etwas wie das ABC des Kurvenfahrens der Formel 1. Für Hamilton ist das Rennen auf dem Silverstone Circuit die "beste Achterbahnfahrt überhaupt". Denn er und seine Rivalen rasen teilweise mit Vollgas durch die schnellen Kurven. Entsprechend hoch sind die Fliehkräfte.
Das Ende
Fernando Alonso, der nach Hamilton (192) mit 155 Runden die meisten auf dem Silverstone-Circuit in seiner Karriere in Führung lag, wird beim Heimrennen auch und vor allem für das britische Traditionsteam McLaren von ganz hinten starten müssen. Durch den Wechsel mehrerer Teile in seinem Auto bekam der Weltmeister von 2005 und 2006 mehr Straf- als es Startplätze gibt.
Die große Frage: Schafft es Alonso mit dem immer wieder muckenden Honda-Motor wenigstens ins Ziel? Zuletzt in Spielberg war in Runde eins nach einem Unfall Schluss. Drei von neun Rennen konnte Alonso in diesem Jahr schon nicht beenden, bei einem erst gar nicht starten.
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